1. Hofheimer Akkordeon-Verein „Lyra“ 1893 e.V.

Der Verein in der Presse

Dienstag, den 24. November 2015

Hofheimer Zeitung

1. Hofheimer Akkordeon Verein gibt melodienreiches Herbstkonzert

HOFHEIM - (hrg) – In der Mitte des Herbstes, die Tage werden immer kürzer, die Temperaturen fallen, die Bäume haben bereits fast alle Blätter verloren und die Reiselust steigt, da ist es an der Zeit für das alljährlich wiederkehrende Herbstkonzert des 1. Hofheimer Akkordeon Vereins Lyra. So geschehen auch am vergangenen Samstagabend unter dem Motto „Weltreise“ in der Hofheimer Stadthalle. Die Ankündigung im Konzertprogramm des Vereins versprach dem Besucher einen angenehmen Abend durch die abwechslungsreiche Darbietung seiner kleinen und großen Musiker. Diese Zusicherung an ihre Gäste konnten die Musizierenden uneingeschränkt einlösen.

Eine emotionale Abenteuerreise

Das 1. Orchester der Lyra startete die musikalische Weltreise unter der Leitung von Dr. Bernhard Wondrak mit der „Rhapsodia“ von Robert Finn. Diese sehr abwechslungsreiche Komposition, die eine große Herausforderung für jedes Orchester bedeutet, entführte die Zuhörer auf eine musikalisch-emotionale Abenteuerreise. Nach der Begrüßung aller Gäste und Ehrengäste durch den „Reiseleiter“ Wondrak, folgte das Jugendorchester unter der Leitung von Birgit Heyne. Sie präsentierte dem zahlreich erschienenen Publikum in der Hofheimer Stadthalle die musikalischen Reiseabschnitte „Romantic Moments“ von Thomas Ott, „Ambassador“ von Jörg Draeger sowie das bekannte „Adiemus“ von Karl Jenkins. Wondrak, Moderator und Reiseleiter im imaginären Flugzeug, führte seine Zuhörer gekonnt von einem fernen Ort zum nächsten. Die Reisenden betrachtete er als Vertreter der heimischen Kultur in fremden Ländern. Die nächste Etappe gestaltete das 2. Orchester des Akkordeon Verein unter der Leitung von Thorsten Kolar. Sie stand im Zeichen des rhythmischen Boogie Woogie und führte mit dem „Manhattan Boogie“ von Gerhard Mohr über den großen Teich in die Jazz-Bars von New York. Mit der „Kilkenny Rhapsody“ wurde die grüne Insel Irland und ihre Pubs angesteuert. Zurück im imaginären Flieger durfte eine Coverversion von Reinhard Meys „Über den Wolken“ nicht fehlen und wurde mit Sambarhythmen unterlegt stimmungsvoll dem begeisterten Publikum vorgestellt. Nach einer Reiseunterbrechung erklangen „Spanische Tänze“ und eine „Tango-Fantasy“ von einem Fest auf der iberischen Halbinsel. Musikalische-emotionale Eindrücke hinterließ ebenso ein Zwischenstopp in Fernost, wo im Dschungel von Vietnam die tragische Liebesgeschichte der „Miss Saigon“ erklang. Zurück in Europa versöhnen bekannte französische Chansons und der James Bond Titelsong „Live and let die“ die Reiseteilnehmer. Die auch die Erinnerung an eine ereignisreiche Schiffsreise in die Karibik mit nach Hause nehmen konnten. Lyras Musikern gelang dies durch die gekonnte Aufführung einer „Caribbean Fantasy“. Hiermit fand ein exzellentes Herbstkonzert seinen Ausklang. Die Reiseteilnehmer konnten mit zahlreichen musikalischen Erlebnissen und Abenteuern im Gepäck ihren Heimweg antreten.

Freitag, den 30. November 2012

Höchster Kreisblatt

Entführung nach Italien

Das Herbst-Konzert des Akkordeon-Vereins Lyra galt dem Sehnsuchtsland der Deutschen

Ihren Zuhörern hatte die Lyra unter dem Motto „Eine italienische Nacht“ einen angenehmen Abend versprochen - und sie hat ihr Versprechen gehalten.

von Michelle Spillner

Hofheim. Unter der italienischen Flagge macht in der Stadthalle ein Werk aus der Oper „Der Barbier von Sevilla“ den Auftakt. Mit E-Musik werden die Gäste vom 1. Orchester begrüßt - so ist es Usus. Es ist ein Abend, der mit klassischer Musik, Pop-Titeln und Filmmusik Assoziationen an Italien wecken soll, an Urlaubsgefühle, den Lago Maggiore und die fünfziger Jahre, die Wirtschaftswunderzeit, als der Gardasee eines der bevorzugten Urlaubsziele der Deutschen war.

Dr. Bernhard Wondrak, Leiter des 1. Orchesters und Mitglied des Ensembles, versteht es vortrefflich, als Moderator mit kleinen Geschichten und Hintergrundinformationen italienisches Flair zu schaffen. Wie mit der Geschichte von Gioachino Rossini, dem Komponisten des „Barbiers von Sevilla“, der angab, drei Mal in seinem Leben geweint zu haben: das erste Mal, als eine Oper von ihm beim Publikum durchfiel, das zweite mal, als er Paganini spielen hörte, und das dritte Mal, als bei einer Bootsfahrt ein mit Trüffeln gefüllter Truthahn über Bord gegangen ist. Sodann stimmt der Solist Björn Reetz leisere Töne an, spielt die Sonate a-Moll von Domenico Scarlatti auf einem besonderen Instrument: Das M3-Akkordeon bietet die Möglichkeit, die Bassknöpfe auf Melodiebass umzuschalten, und ohne dies hätte er seinen Vortrag auch gar nicht meistern können.

Nachwuchs kann's auch

Es ist nicht nur die Kunst, das Akkordeon zu spielen, sondern auch die Kunst, Stücke auszuwählen, die dem Instrument gefällig sind. Das ist der Nachwuchsspielgruppe unter der Leitung von Birgit Heyne mit dem Palladio von Karl Jenkins vortrefflich gelungen. Die neun jungen Musiker setzen den ersten Höhepunkt des Abends mit diesem KLassiker der Moderne, dessen Titel sich auf Andrea di Piero della Gondola, genannt Palladio, bezieht. Der Architekt der Renaissance war für symmetrische Baustile bekannt. Ebenso symmetrisch arrangiert ist das Musikstück.

Das 2. Orchester unter Leitung von Thorsten Kolar steigerte den Eindruck mit dem Gefangenenchor aus Verdis Oper „Nabucco“ mit präzisen Einsätzen, einem dymanischen Spiel, das Höhepunkte setzt, und einer konsequenten Takt-Führung. Und auch das Rondò-Veneziano-Stück kommt in seiner Beschwingtheit dem Instrument entgegen.

Das fünfköpfige Ensemble entführt zu den Klassikern Italiens, zu denen man gemeinhein auch „O Sole Mio“ zählt, das seine Wurzeln aber eigentlich in Russland hat, wie Wondrak erläuterte. Der neapolitanische Musiker und Komponist Eduardo Di Capua hatte die Melodie bei einer Gastspielreise durch Russland von einem persischen Teppichhändler gehört. Das Stück wird als so typisch für Italien gesehen, dass es im Jahr 1920 bei den Olympischen Spielen in Antwerpen sogar als Ersatz für die italienische Nationalhymne gespielt wurde, die nicht aufzufinden war. Die „Tarantella“ lässt die Zuhörer mitschwingen. Und beim sinfonischen Intermezzo von Pietro Mascagni gelingt das sanfte Vorspiel mit so viel Fingerspitzengefühl, bevor das 1. Orchester einen dicken Klang-Teppich legt, auf dem die Melodie mäandert.

Auf der Piazza

Für die Melodien aus dem weltbekannten Mafia-Thriller „Der Pate“ legt Wondrak den Bild-Teppich: „Stellen Sie sich vor: Eine italienische Piazza, ein Auto biegt um die Ecke, bremst, Scheinwerfer blenden, Schüsse fallen und dann Stille.“ In diese Stille setzt das Akkordeonspiel ein und erinnert an Robert de Niro und Al Pacino in Francis Ford Coppolas Meisterwerk. Der für Freunde der Akkordeonmusik gelungene Abend endet mit Italo-Hits und einem flotten Marsch.

Freitag, den 30. November 2012

Höchster Kreisblatt

Treue Mitglieder geehrt

Der Akkordeonverein Lyra hat im Rahmen seines Herbstkonzertes einige langjährige Mitglieder geehrt. „Wir haben schon eine ganze Weile nicht geehrt“, erklärte die Vereinsvorsitzende Monika Wondrak, dass auch noch Ehrungen nachgeholt wurden. Seit 50 (und mehr) Jahren sind dabei: Wilma Wiegand, Irene Münter, Edith Blos, Ursula Kolar und Monika Strecker.

Käthe Mohr gilt als gute Seele des Vereins. Dafür wurde sie zum Ehrenmitglied ernannt und erhielt zudem aus den Händen von Melanie Karl die goldene Ehrennadel des Deutschen Handharmonika-Verbandes. Auf sogar 65 Jahre Mitgliedschaft bringt es Reinhold Euler, der ehemalige Vorsitzende des Vereins, dem Monika Wondrak im Zuschauerraum als Dankeschön neben einer Urkunde eine Flasche Wein überreichte. elle

Dienstag, den 27. November 2012

Hofheimer Zeitung

Mit musikalischen Höchstleistungen

LYRA-Konzert begeisterte wie immer

HOFHEIM (uwe) - Wenn der Herbst seinen Einzug ins Land hält und die bunten Blätter von den Bäumen fallen, dann ist die Zeit für Herbstkonzerte gekommen. So auch am vergangenen Samstag beim 35. Herbstkonzert des 1. Hofheimer Akkordeon-Verein „Lyra“ in der Stadthalle. Es war damals das erste Konzert nach der Fertigstellung 1977 der Hofheimer Stadthalle.

Die Lyra freut sich, dass das Interesse an der Akkordeonmusik ungebrochen ist und viele Besucher zum Herbstkonzert führt.

Schon 1977, wie auch heute, begeistert die Musik ihre Anhänger. Jedes Jahr wurde etwas Neues geboten, so auch in diesem Jahr. Das diesjährige Herbstkonzert stand unter dem Motto: „Eine italienische Nacht“ und versprach einige Überraschungen.

Das 1. Orchester unter Leitung von Dr. Bernhard Wondrak stimmte die zahlreichen Besucher mit der Rossini-Overtuere „Der Barbier von Sevilla“ auf das abwechslungsreiche Konzert ein. Danach konnte Solist „Björn Reetz“ auf seinem Akkordeon mit den Musikstücken „Patricia“ und „Sonate a-Moll“ begeistern. Auch in diesem Jahr beeindruckend: Der wunderschöne Bühnenschmuck. Nachdem das 1. Orchester mit „Der Barbier von Sevilla“ die Besucher die richtige Stimmung versetzt hatte, konnte Monika Wondrak, 1. Vorsitzende des Vereins, die Besucher begrüßen. Darunter waren auch Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Vater, Erster Stadtrat Wolfgang Exner mit Gattin, Elli Wagner, Ortsvorsteherin Hofheim-Kernstadt, Georg Schwarz, Ehrenvorsitzender Reinhold Euler mit Gattin, befreundete Vereine und noch viele weitere Freunde der Lyra. Durch das Programm „der italienischen Nacht“ führte gekonnt Dr. Bernhard Wondrak.

Nun folge die Nachwuchsgruppe unter Leitung von Birgit Heyne, die sich auch italienisch präsentierte. Gekonnt spielten sie unter anderem Boccherinis berühmtes Menuett und Karl Jenkins Palladio. Auch diese Leistung wurde mit Beifall ihr Lohn.

Das 2. Orchester unter Leitung von Thorsten Kolar widmete sich mit dem Chor der Gefangenen aus „Nabucco“ von Guiseppe Verdi, zunächst der italienischen Oper. Danach konnte 1. Vorsitzende Monika Wondrak zahlreiche Ehrungen vornehmen:

Geehrt wurden für 50 Jahre Wilma Wiegand, Irene Münter (erkrankt), Edith Blos, Ursula Kolar, Monika Strecker (aktive Akkordeonspielerin), Ehrenmitglied Käthe Mohr. Für 65 Jahre treue Mitgliedschaft wurde Reinhold Euler geehrt. Weitere Ehrungen erhielten Joachim Schumak und Bassistin Ulrike Steuernagel.

Anschließend folte vom 2. Orchester „Welcome to Venice“, das auch an das Show-Orchester „Rondo Veneziano“ erinnerte.

Nach der Pause konnte das Akkordeon-Ensemble die schönsten italienischen Arien vorstellen, darunter Nessum dorma, O mio babbino caro und Funiculi, funicula. Immer wieder tosenden Beifall.

Den letzten Teil des Konzertes eröffnete das 1. Orchester unter Leitung von Dr. Bernhard Wondrak mit dem Triumphmarsch aus Aida. Der obligatorischen Tarantelle folgten das romantische Intermezzo sinfonico aus „Cavalleria Rusticana“. Musikalische Skizzen aus dem Filmklassiker „Der Pate“. Mit einem Medley aus italienischen Pop-Hits und dem temperamentvollen Florentiner Marsch endete das Herbstkonzert „Eine italienische Nacht“.

Viel Beifall, viel Lob und viele gute Musik wurde geboten. Es war eine berauschende musikalische Leistung. Großes Lob an den 1. Hofheimer Akkordeon-Verein „Lyra“.

Dienstag, den 22. November 2011

Höchster Kreisblatt

Von Abba bis zu Billy Joel

Von Juliane Schneider

Lauthals singt er mit, als der beliebte Abba-Song „Mamma Mia“ durch die Hofheimer Stadthalle klingt. Musik, die den gehandicapten jungen Mann in der letzten Reihe tief innen berührt. Auch die anderen Zuhörer lassen sich anstecken durch die Spieler des „1. Hofheimer Akkordeonvereins Lyra 1893“, die am Wochenende zu ihrem Herbstkonzert geladen hatten und unter dem Motto „Sound of Music“ einen bunten Strauß flotter Melodien zu Gehör brachten.

„Manche verbinden ja immer noch Volksmusik mit dem Akkordeon“, weiß Vereinsvorsitzende Monika Wondrak, die aufgrund eines gebrochenen Fingers diesmal leider im Publikum Platz nehmen musste. Das sei ganz falsch, denn mit dem Instrument könne man jeden Musikstil interpretieren. „Auch ganz moderne Melodien.“ Am Samstag reichte die Auswahl über Klassik, Rock, Jazz und Swing bis hin zu bekannten Melodien wie „Uptown Girl“ von Billy Joel, das die fünf Nachwuchsspieler unter der Leitung von Birgit Heyne interpretierten. Neben dem ruhigen Stück „Sentimental Reflection“ sorgte auch „Disco-Fieber“ mit eingängigen Schlagzeugrhythmen und coolem Sound für viel Beifall. Jeden Montag um 19 Uhr proben die jungen Spieler im Kellereigebäude. Wer gut genug ist, kann ins zweite, danach sogar ins erste Orchester aufsteigen, das unter der Regie des musikalischen Leiters, Dr. Bernhard Wondrak, ebenfalls montags probt. „Für jedes Niveau gibt es die Möglichkeit zusammenzuspielen“, lobt die Vorsitzende die Flexibilität im Verein. Das sei eine zusätzliche Motivation für die Anfänger.

Eingängige Abba-Melodien spielte das zweite Orchester unter Leitung von Thomas Kolar in einer für Akkordeon arrangierten Version. Sogar heute noch verkaufe das schwedische Quartett 30 000 Tonträger am Tag weltweit, erzählte Dr. Wondrak, der durchs Programm führte und dabei spannende Hintergrundinformationen zu Musikstücken und Komponisten lieferte. So habe Ludwig van Beethoven manchmal extra laute Paukenschläge in seine Stücke eingeführt, die er trotz Taubheit noch zu hören hoffte. Im Arrangement der „Hymn of Joy“, das das zweite Orchester zum Besten gab, seien sie gut umgesetzt. Allen bekannt sei „Amazing Grace“, ein Kirchenlied, das seit den 30er Jahren die Welt eroberte. Die Solostimme des Akkordeons scheint hier einen Dudelsack nachzuahmen, ein weiterer Beweis für die Vielfältigkeit des Instruments. Solistisches Talent bewies Thomas Kolar bei „Slapstick“, als nach der Pause das kleinere „Ensemble“ aufspielte. Absoluter Höhepunkt des Abends waren die vier Swingstücke des ersten Orchesters, bei denen Frank Felgenhauer durch sein Gesangstalent überzeugte. Der ehemalige Akkordeonspieler des Vereins hat inzwischen eine Tanz- und Gesangsausbildung absolviert. Die Musiker wurde – unter dem begeisterten Klatschen der Zuhörer – erst von der Bühne entlassen, als sie ein zweites Mal „Bad Bad Leroy Brown“ des amerikanischenSongwriters Jim Croce (1943 -1973) erklingen ließen.

Zehn Auftritte absolvieren die Akkordeonspieler durchschnittlich im Jahr. Neben den Konzerten und Proben sorgen Ausflüge und gemütliche Abende für die Festigung der Gemeinschaft. Besonders für die Vereinsjugend gibt es ein umfangreiches Freizeitangebot. In einem kostenlosen Schnupperkurs kann jeder testen, ob er das Instrument erlernen möchte.

Dienstag, den 22. November 2011

Hofheimer Zeitung

Hit auf Hit

Lyra-Herbstkonzert mit musikalischen Leckerbissen

(uwe) - Immer wenn der Herbst ins Land zog und die Abende kürzer wurden, dann ist die Zeit gekommen, wo die Musikfreunde auf das traditionelle Herbstkonzert der „Lyra“ warteten, und dies schon seit dem Jahr 1977, nach der Fertigstellung der Hofheimer Stadthalle, also dürfte das diesjährige Konzert wohl das 34. gewesen sein.

Erinnerungen

Mit der Fertigstellung der Hofheimer Stadthalle am 13. Januar 1977 fand auch das Konzert des 1. Hofheimer Akkordeon-Vereins „LYRA“ von 1893 e.V. im Herbst in der neuen Stadthalle statt. Damals und auch heute klangen die Akkordeons gleich schön, doch war es früher anders.

Das 1. Orchester wurde von Hans-Georg Baumann, das 2. Orchester von Reinhold Euler und Dr. Bernhard Wondrak und die Nachwuchsspielgruppen von Reinhold Euler und Moni alias Monika Wondrak geleitet. Es folgte das Sextett und so weiter. In Erinnerung schweifen die Gedanken an so manches Herbstkonzert zurück, wo zum Beispiel die beiden kleinen Mädels von Reinhold Euler, Stefanie und Sabine, solo mitgewirkt haben. Noch viel könnte man von früher berichten, doch heute ist heute und die Vergangenheit Erinnerung.

Die Gegenwart

Am vergangenen Samstag fand in der Stadthalle das diesjährige Herbstkonzert der „LYRA“ unter dem Motto „Sound of Music“ statt, welches wie immer viel Abwechslung bot. Unter dem gleichen Motto stimmte auch das 1. Orchester unter Leitung von Dr. Bernhard Wondrak auf das Herbstkonzert ein. Danach konnte die 1. Vorsitzende Monika Wondrak, die leider einen gebrochenen kleinen Finger mitbrachte, die Gäste begrüßen. Leider konnte sie daher „musikalisch“ nicht am Konzert teilnehmen. Zu den Gästen zählten: Akkordeonverein Langenhain und Liederbach, Mitglieder des Gesangsverein Concordia, Ehrenvorsitzender Reinhold Euler und Gattin, Gäste aus Kriftel, Hugo Staab und Begleitung und noch einige mehr, alle freuten sich zum Anfang auf das Konzert. Nicht zu vergessen war auch der herrliche Bühnenschmuck. Durch das abwechslungsreiche Programm führte Dr. Bernhard Wondrak. Nachdem das 1. Orchester mit „The Sound of Music“ das Publikum in Musiklaune versetzt hatte, war die Nachwuchsspielgruppe unter Leitung von Birgit Heyne an der Reihe, die mit „Disco Fieber“, „A Sentimental Reflection“ und „Uptown Girl“ begeisterten. Die Nachwuchstalente sind die Musiker von morgen, so heißt es.

Im Anschluss setzte das 2. Orchester unter Leitung von Thorsten Kolar das Programm mit „Hymn of Joy“, Abba „Gold“ und „Amanzing Grace“ fort. Das 2. Orchester verzauberte das Publikum mit diesen Melodien, gebannt lauschten sie den Musikstücken, und der Beifall wollte nicht enden. Eine gute Kombination und großes Lob an Thorsten Kolar.

Nun ging es erst einmal in die wohlverdiente Pause, in der man noch die Aquarelle der Künstlerin Monika Schumak aus Liederbach bewundern konnte, und danach bot das Ensemble unter Leitung von Dr. Bernhard Wondrak die Musikstücke „Tango Sensación“, „Oh When the Saints“ und „Slapstick“ (als Solist Thorsten Kolar) seine Werke. Das 1. Orchester bot zum Ende des Konzertes viel Abwechslung , zumal viele musikalische Gäste anwesend waren. Für Gesang war Frank Felgenhauer und am Piano, wie schon im vorigen Jahr, Ingrid Erlewein-Reetz, gekommen.

Mit den Musikstücken „Revirado“, „Wave“ und mit Gesang von Frank Felgenhauer „Chicago“, „Sway“, „Mack The Knife“ und „Bad Leroy Brown“. Natürlich waren Zugaben Pflicht. Zum Ende des Konzerts wurde noch Dank an alle Beteiligten durch Monika Wondrak ausgesprochen und etliche Dankespräsente ausgeteilt. Ein sehr schönes Herbstkonzert wurde auch wieder in diesem Jahr geboten. Auch beim Publikum fanden die abwechslungsreichen Darbietungen großen Anklang. Und noch einmal: Alle Beiträge wurden mit reichlich Applaus bedacht. Auch konnten, wie immer, die Weihnachtssterne vom Bühnenschmuck am Ende des Konzerts gekauft werden.

Die Zukunft

Hoffentlich wird die Zukunft noch viele Herbstkonzerte, Konzerte beim KreisStadtSommer sowie bei Matinées und bei sonstigen Veranstaltungen der LYRA bringen.

Auch sollte man hoffen, dass wieder mehr Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene dieses schöne Instrument spielen werden und dass die Nachwuchsgruppe wächst.

Dienstag, den 23. November 2010

Höchster Kreisblatt

Von wegen altmodisch: Klasse Konzert der Lyra

Faszinierender Spaziergang durch die Musikwelten

Applaus, Applaus, Applaus: Die Akkordeonisten wurden beim Herbstkonzert gefeiert.

Von Lutz Riehl

Hofheim. Hofheims Publikum weiß, was gut ist: Bestens besucht war die Stadthalle am Samstag, als der Akkordeon-verein Lyra zum Herbstkonzert eingeladen hatte. Unter dem Motto „Klassik, Pop und Evergreens“ erwarten die Zuhörer zweieinhalb abwechslungsreiche Stunden, die von den verschiedenen Ensembles gestaltet wurden.

Den betont klassischen Auftakt bestritt das 1. Orchester unter der Leitung von Dr. Bernhard Wondrak, der auch als Moderator gekonnt durch das Programm führte. Mit Antonin Dvoraks „Slawischem Tanz Nr. 8“ gelang dem Orchester ein hörenswerter Einstand, mit dem bewiesen wurde, dass diese von Johannes Brahms angeregte Komposition auch in Akkordeon-Klängen seinen Reiz besitzt. Dass die Lyra ausgezeichnete Solisten hervorgebracht hat, bewies Björn Reetz, als er die in Paris entstandenen Tango-Kompositionen „S.V.P.“ und „Revirado“ von Astor Piazolla spielte. Hören lassen konnte sich aber auch die Nachwuchsspielgruppe unter der Leitung von Birgit Heyne, die mit zwei poppigen Beiträgen glänzte. Die dreisätzige „Pop Collection I“ von Jürgen Schmieder bestach durch coole Lässigkeit, während mit „Can you feel the love tonight“ aus dem Film „König der Löwen“ ein Evergreen perfekt zelebriert wurde.

In der Reihe der Pop-Klassiker fügte sich auch das 2. Orchester der Lyra mit seinem Dirigenten Thorsten Kolar nahtlos ein und unternahm mit „Hotel California“ (Eagles) einen Ausflug in die 1970er Jahre. Mit dem Medley „Boney M in Concert“ erklang eine Auswahl von berühmten Hits aus der Feder von Frank Farian, bei denen „Daddy Cool“, „Belfast“ und „Sunny“ nicht fehlen durften. Abgerundet wurde der erste Teil mit „La Montanara“, bei dem das Akkordeon-Orchester von einer Tuba unterstützt wurde - da kam Alpenstimmung auf.

Dass das Akkordeon sich beim Vortrag der hohen klassischen Musik nicht zu verstecken braucht, zeigte ein kleines Ensemble zu Beginn des zweiten Teils mit der Darbietung von Mozarts „Kleiner Nachtmusik“, an der der wichtigste Vertreter der Wiener Klassik ohne Zweifel Freude gehabt hätte. Das gute Gespür der Interpreten für Dynamik, Klangfarbe und Tempo konnte einen fast glauben machen, Mozart habe es für Akkordeon-Ensemble geschrieben, gelegentliche Unsauberkeiten änderten daran nichts. Doch auch die vom 1. Orchester vorgestellte „L'Arlesienne Suite II“ (Georges Bizet) begeisterte das Publikum. Der Karat-Hit „Über sieben Brücken musst du gehen“ fand bei allen Freunden von Evergreens offene Ohren und weckte sicher manche Erinnerung, bevor es mit „Latin World“ von Hans Günter Kölz zwei launige Beiträge aus dem Bereich Bossa Nova und Bossa Beat zu hören gab. Den Abschluss bildete das von David Forster für die Olympischen Spiele 1988 komponierte „Wintergames“, das einen kraftvollen Schlusspunkt setzte. Für den großen Beifall bedankte sich das 1. Orchester mit dem Sommerhit „Tequila“ von 1858 und dem Michael Jackson Klassiker „Heal the world“. Bunter kann ein musikalischer Herbst kaum sein.

Dienstag, den 23. November 2010

Hofheimer Zeitung

LYRA bot Herbstkonzert der Extraklasse

Viele abwechslungsreiche Höhepunkte

HOFHEIM (uwe) - Klassik, Pop und Evergreens, dies war das Motto des diesjährigen Herbstkonzertes des 1. Hofheimer Akkordeon-Vereins LYRA von 1893, welches am vergangenen Samstag in der Hofheimer Stadthalle stattfand. Wie immer waren zahlreiche Besucher der Akkordeon-Musik gekommen, um den Klängen der unterschiedlichsten Art zu lauschen.

Immer wenn der Herbst ins Land zieht und die bunten Blätter fallen, warten schon die Besucher auf das Herbstkonzert der LYRA, welches schon nach Fertigstellung der Stadthalle am 13. Januar 1977 zum ersten Mal stattfand. Damals und auch heute klangen die Akkordeons gleich schön. Doch Heute ist Heute, und die Vergangenheit bleibende Erinnerung.

Mit dem Slawischen Tanz Nr. 8 op. 46, g-moll von Antonin Dvorak eröffnete das 1. Orchester, unter Leitung von Dr. Bernhard Wondrak das Konzert, welches mit viel Beifall bedacht wurde.

Im Anschluss konnte 1. vorsitzende Monika Wondrak zahlreiche Gäste aus nah und fern begrüßen. Gekommen waren Hofheims Bürgermeisterin Gisela Stang und Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Vater. Ehrenvorsitzender Reinhold Euler konnte leider nicht das Konzert besuchen, denn durch einen Sturz war noch sein Fuß verletzt, für ihn war seine Gattin Heidi anwesend. Begrüßen konnte die 1. Vorsitzende auch Mitglieder befreundeter Vereine, ehemalige Mitspieler und auch den ehemaligen 1. Kassierer, der in diesem Jahr das Konzert ohne Arbeit genießen konnte sowie Vertreter der Schulen, der Presse und noch viele andere.

Nach der Begrüßung führte Dr. Bernhard Wondrak in altbewährter und salopper Weise durch das Programm, welches viel Ohrenschmaus zu bieten hatte.

Danach trat als Solist Björn Reetz mit zwei Tangos auf dem Akkordeon, mit S.V.P. und Revirado von Astor Piazolla, auf. Björn Reetz ist ein Akkordeonspieler, der in allen Bereichen vertreten ist. Kein Wunder, dass der Beifall genial war.

Danach hatte die Nachwuchsspielgruppe unter der Leitung von Birgit Heyne ihren Auftritt. Sie präsentierten ihr Können mit Pop-Collection 1 (Fresh and Funky - Freeclimber - Easy Life) von Jürgen Schmieder und aus „König der Löwen“ „Can you feel the love tonight“ von Elton John.

Wie sagt man: „Die Nachwuchsspieler sind die Musiker von Morgen.“

Weiter im Programm ging es mit dem 2. Orchester unter Leitung von Thorsten Kolar mit „Hotel California“ von Felder/Henley/Frey; Boney M in Concert von Farian/Reyam und „La Montanara“, das bekannte Bergsteigerlied von Ortelli/Pigarelli. „Bei diesem Vortrag konnten sich viele Besucher in ihre Urlaubszeit versetzen, wenn man in geselliger Runde in einer Hütte vor der Bergkulisse im Morgen- oder Abendsonnenschein sitzt“, bemerkte die 1. Vorsitzende. Die Besucher waren begeistert, und rauschender Beifall war der Lohn sowie eine Zugabe.

Nun folgte die wohlverdiente Pause.

Nach der Pause konnte man sich von dem „Ensemble“ der LYRA mit „Eine kleine Nachtmusik“ von Wolfgang Amadeus Mozart (Arr. Ronny Fugmann) sich in die Welt der Träume versetzen lassen. Der anschließende Beifall wollte kein Ende nehmen.

Den Abschluss des abwechslungsreichen Konzertes bot nun wieder das 1. Orchester, welches unter Leitung von Dr. Bernhard Wondrak stand.

Mit L'Arlesienne Suite II (Pastorale - Intermezzo - Menuett - Farandole) von Georges Bizet. Es folgte von Swillms/Richter der bekannte Song „Über sieben Brücken musst Du gehen“, viel gesungen von Peter Maffay und Karat. Dannach Latin World (Summer in Rio - Paraglider) von Hans-Günther Kölz und Wintergames von Davis Forster, zum Abschluss des Konzertes. allerdings war der Applaus so stark, dass das 1. Orchester drei Zugaben geben musste.

Zum Ende des Konzertes wurden noch Dank, Blumen und kleine Geschenke an alle Beteiligten durch Monika Wondrak ausgesprochen und verteilt. Ein großartiges Herbstkonzert wurde auch in diesem Jahr wieder vom Akkordeon-Verein LYRA geboten. Auch beim Publikum fanden die abwechslungsreichen Darbietungen großen Anklang, die auch mit viel Beifall bedacht wurden.

Dienstag, den 07. September 2010

Hofheimer Zeitung

Immer wieder samstags

Spätsommer-Musik von der Lyra

HOFHEIM (uwe) - „Musik verbindet Menschen, vermittelt Fröhlichkeit und Freude und lässt die Sinne aufleben. Kein Fest keine Feier ist ohne Musik denkbar. Musik ist allgegenwärtig, aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken.“

Damit die Menschen Musik hören und genießen können, gibt es Menschen, die Musik spielen. Wer dies gemeinsam mit anderen in einem Verein tut, der sollte mal einen Blick in den 1. Hofheimer Akkordeon-Verein LYRA werfen. Eignen würde sich auf jeden Fall ein Besuch des beliebten Herbstkonzertes.

Allerdings verzauberte auch die Lyra am vergangenen Samstag die Besucher der Innenstadt. Egal ob sie beim Bummeln, beim Einkaufen oder bei einem Kaffee waren, die Musik verlockte zum Verweilen. In diesem Jahr wurde der Akkordeon-Sommer umgewandelt in einen Spätsommer. Ab 10 Uhr morgens sorgte der Akkordeon-Verein mit dem 1. Orchester unter Leitung von Dr. Bernhard Wondrak, dem 2. Orchester unter Leitung von Thorsten Kolar und der Nachwuchsspielgruppe unter Leitung von Birgit Heyne für ein dreistündiges Open-Air-Konzert. Auch solistische Darbietungen wurden geboten. Im bewährten Programm waren Schlager, darunter auch der Song „Über sieben Brücken musst du geh'n“, Popsongs, Film- und Musicalmelodien. Schön war es wieder bei angenehmen, aber etwas kühlen Temperaturen und bei einer Tasse Cappuccino, diesen schönen Klängen zu lauschen.

Bei netten Gesprächen verging die Zeit schnell, doch konnte man sich ja schon wieder auf das „Herbstkonzert der Lyra“, im November, freuen.

Dienstag, den 24. November 2009

Höchster Kreisblatt

Lyras Jüngster

Den Hofheimer Traditionsverein plagen Nachwuchssorgen – mal abgesehen von den Trippel-Brüdern Thomas (11) und Arnold (17) und vier weiteren Jungmusikern.

Hofheim. Die Melodien bekannter Kinofilme wie «Golden Eye», «Das Boot», «Apocalypse Now» und aus Krimiserien wie «Tatort» oder «Ein Fall für zwei» erklangen am Samstagabend in der Hofheimer Stadthalle beim Herbstkonzert des «1. Hofheimer Akkordeon-Vereins Lyra». Großes musikalisches Thema des Abends waren «Ohrwürmer» aus der Filmmusik. Und die fand das Publikum so gut, dass Jubel- und Zugabe-Rufe zu hören waren. «Seit 10, 15 Jahren gibt es für das Akkordeon Bearbeitungen von Songs aus Pop und Jazz. Bis dahin brachte man das Instrument mit Volks- und Seemannsliedern, französischer Musik oder Tango in Verbindung», so Bernhard Wondrak, seit 16 Jahren Musikalischer Leiter des 1893 gegründeten Vereins.

Werbung in Schulen

Obwohl das Instrument vielseitig und modern sei, so der Dirigent des 1. Orchesters, werde es von vielen Menschen für altmodisch gehalten. «Wir versuchen daher seit einigen Jahren, durch Schnupperkurse in Schulen bei Kindern und Jugendlichen Interesse an dem Instrument zu wecken und Nachwuchsmusiker zu finden», so Wondrak.

Kinder können mit einem Leihinstrument sechs Mal kostenlos an Unterrichtsstunden teilnehmen. Eine Zusammenarbeit mit Kindergärten soll bald folgen. Zurzeit ist es um den Nachwuchs nicht allzu gut bestellt. Von 140 Vereinsmitgliedern sind etwa 30 aktive Musiker, sechs spielen in der Nachwuchsspielgruppe, die beim Herbstkonzert neben dem 1. Orchester, das hauptsächlich klassische Lieder spielt, und dem 2. Orchester, das Unterhaltung und Pop bevorzugt, zu hören war.

Wenigstens konstant

«In den 80er Jahren hatten wir noch 60 Jugendliche im Verein», weiß Bernhard Wondrak. «Aber das Freizeitangebot ist immer größer geworden. Der Mitgliederrückgang ist daher auch bei anderen Vereinen zu beobachten. Wir sind froh, dass die Mitgliederzahlen seit einigen Jahren konstant bleiben.» Jüngster Musiker des Vereins beim Herbstkonzert war Thomas Trippel. Der Elfjährige musiziert seit eineinhalb Jahren im Hofheimer Verein. «Ich spiele Akkordeon gerne, weil man dadurch in der Schule gut in Musik ist», sagt er.

Mitschüler bekehrt

Sein älterer Bruder Arnold (17), der als Solist zu hören war, steht ebenso zu seinem Instrument. Er hat sogar schon seine Mitschüler «bekehrt»: «In der zehnten Klasse habe ich einmal eine Akkordeon-Präsentation im Unterricht gemacht.» Damals war er noch auf der Gesamtschule Am Rosenberg.

«Meine Klassenkameraden hatten das Instrument vorher nur bei Straßenmusikern gesehen. Sie waren danach echt begeistert.» Netter Nebeneffekt: Das Gelernte könne er auf Keyboard und Klavier übertragen. Arnold Trippel: «Es reichte, um beim Schulmusical mitzuspielen.»

Dienstag, den 24. November 2009

Hofheimer Zeitung

Musikalische Leckerbissen

LYRA begeisterte beim Herbstkonzert

HOFHEIM (uwe) - In den Herbstmonaten, wenn die Tage kürzer werden, freut man sich schon vorab auf die schönen musikalischen Darbietungen der einzelnen Vereine in Hofheim. Den Anfang machte der Mandolinenclub Hofheim 1973 unter Leitung von Markus Filzinger mit dem Ersten Partnerschaftskonzert am 1. November.

Viel Abwechslung bot am vergangenen Samstag der 1. Hofheimer Akkordeon-Verein „LYRA“ von 1893 beim diesjährigen Herbstkonzert in der Hofheimer Stadthalle. Zahlreiche Musikfreunde kamen, um den Akkordeonklängen der unterschiedlichsten Art zu lauschen. Das beliebte Konzert stand unter dem Motto „Fabeln, Filme und Fantasien“.

Nachdem die 1. Vorsitzende Monika Wondrak die Gäste aus nah und fern, Ehrenvorsitzenden Reinhold Euler und Gattin, Ersten Stadtrat Wolfgang Exner und Gattin, Ehrenmitglied Georg Schwarz, die befreundeten Vereine, Hofheimer Geschäftsleute sowie Schulen und Kindergärten und andere begrüßt hatte, führte Dr. Bernhard Wondrak, der auch Leiter des Ersten Orchesters ist, durch das Programm.

Das Erste Orchester führte die Besucher zu Beginn mit „An der schönen blauen Donau“ in eine träumerische Welt. Anschließend folgte Arnold Trippel als Solist mit der Sonatine Nr. 5 von Leopold Kubanek.

Weiter im Programm präsentierte die Nachwuchsspielgruppe unter Leitung von Birgit Heyne ihr Können mit „New Morning“ von Jürgen Schmieder und „Goldeneye“ aus James Bond-Filmen von Bono & The Edge, arrangiert von Benny Belton.

Auch das 2. Orchester unter Leitung von Thorsten Kolar begeisterte mit bekannte Filmhits von Klaus Doldinger wie: Jenseits von Afrika, Tatort, Taxi nach Leipzig, Das Boot, Ein Fall für Zwei und anderen,bis hin zu dem volkstümlichen Zorba´s Dance, Volksmusik aus Griechenland. Rauschender Beifall war die Belohnung und eine Zugabe war natürlich fällig. Der gesamte erste Teil der Darbietungen wurde mit viel Applaus belohnt.

Nun ging es in die wohlverdiente Pause. Auch für die Augen war diesmal wieder etwas dabei, denn „Spielerfrau“ und passives Mitglied Monika Schumak zeigte vor Beginn und in der Pause des Konzerts Aquarelle, die man auch käuflich erwerben konnte. Nach der Pause setzte das „Ensemble“ mit der „Suite humoresque“ von Wolfgang Russ das Konzert fort. Es folgte ein Tango Appassionado von Thomas Ott.

Im Anschluss entführte das Erste Orchester unter Leitung von Dr. Bernhard Wondrak die Besucher in die Welt der Fabeln und Fantasien mit der Ballettsuite „Der Nussknacker“ von Peter T. Tschaikowsky.

Mit „Englishman in New York“ von Gordon Matthew T. Summer und mit „Soul Bossa Nova“ von Quincy Jones endete das diesjährige Herbstkonzert, jedoch musste das Orchester eine Zugabe geben.

Ehrungen

Noch etwas Besonderes stand auch in diesem Jahr wieder auf dem Programm. Die Erste Vorsitzende der LYRA, Monika Wondrak, konnte zwei passive Mitglieder für 60 Jahre Mitgliedschaft mit der „Goldnadel“ und Urkunde auszeichnen: Kurt Deisenroth und Alfred Fischer.

Außerdem wurde Wolfgang Kimpel für 50 Jahre bei der Lyra, vom Deutschen Harmonika Verband Trossingen ausgezeichnet. Außerdem wurde auch Dr. Bernhard Wondrak für die Übernahme des Ersten Orchesters und zehn Jahre als Dirigent und Orchesterleiter vom Deutschen Harmonika Verband Trossingen mit Urkunde und Nadel ausgezeichnet. Von Gattin Monika erhielt er ein Weinpräsent.

Allen Beteiligten wurde Dank ausgesprochen, und einige Teilnehmer erhielten Blumen und Geschenke.

Ein großartiges Herbstkonzert wurde wieder in diesem Jahr vom Akkordeon-Verein LYRA geboten. Auch beim Publikum fanden die abwechslungsreichen Darbietungen großen Anklang.

Dienstag, den 11. November 2008

Hofheimer Zeitung

Von Piraten und Legenden

Konzert des 1. Hofheimer Akkordeon-Verein „Lyra“

HOFHEIM (red) - Nebelschwaden über dem glatten Meer, ein Schiffsbug schiebt sich lautlos durch die See - stimmungsvolle Eröffnung eines Konzertabends mit den Motiven der Piraten-Komödie „Fluch der Karibik“. Bevor die Zuschauer beim Herbstkonzert des 1. Hofheimer Akkordeon-Vereins Lyra weiter in „Fantasien, Träumen und Legenden“ schwelgen können, bringt das Nachwuchsorchester mit „Fresh Air“ frischen Wind in das Programm. Zum Träumen laden die Balladen der „Münchner Freiheit“ und die legendären Songs von Simon und Garfunkel unter anderem aus dem Filmklassiker „Die Reifeprüfung“ ein. Der zweite Teil des Konzerts widmet sich den Legenden, von der Karl-May Suite, über eine Show-Version des Konzerttango Olé Guapa bis hin zu den Swing Oldies, die von dem legendären „Rat Pack“ Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis jr. bekannt gemacht wurden. Der Eintritt für die fantasievolle, träumerische und legendäre Musik beim Herbstkonzert der „Lyra“ beträgt acht Euro beziehungsweise sechs Euro. Das Konzert findet am Samstag, 22. November, um 19 Uhr in der Stadthalle Hofheim im Großen Saal statt. Karten im Vorverkauf sind im Zigarrenhaus Knös erhältlich.

Mittwoch, den 23. Juli 2008

Kreisstadt Echo

Hof(heimer) Konzert mit 1. Akkordeon-Verein Lyra

Zu Gast in der Weinhandlung Seidemann

HOFHEIM (mag) - ein gemütlicher Vormittag ist am Sonntag, 27. Juli ab 11 Uhr, im Hof bei Familie Seidemann, Niederhofheimer Straße 6, garantiert.

Das 1. Hofheimer Akkordeonorchester „Lyra“ von 1893 e.V. sorgt mit seinem jährlich wechselnden Sommerprogramm aus Pop, Rock und Jazz für die musikalische Untermalung. Das 1. Orchester ist die höchste Spielklasse im Akkordeon-Verein „Lyra“ und zeichnet sich durch ein breites musikalisches Spektrum aus.

Familie Seidemann bereitet leckere Speisen und Getränke vor, so dass auch der Gaumen nicht zu kurz kommt. Die Veranstalter, Familie Seidemann, die musikschule Hofheim in Zusammenarbeit mit dem Magistrat der Kreisstadt Hofheim am Taunus - Stadtkultur - mit freundlicher Unterstützung der Mainova AG freuen sich auf Ihr Kommen. Der Eintritt ist frei.

Freitag, den 24. November 2006

Hofheimer Zeitung

Lieder und Leidenschaft

Musical-Highlights mit der Sopranistin Beate Bilandzija-Fritsch beim Herbstkonzert der LYRA

„Lieder und Leidenschaft“ ist in diesem Jahr das Motto des Herbstkonzerts des 1. Hofheimer Akkordeon-Vereins „Lyra“ von 1893 e.V. Bei diesem Motto erwartet man zu Recht, dass nicht nur Instrumentalmusik geboten wird, sondern selbstverständlich Lieder auch gesungen werden. Die LYRA hatte das große Glück, dafür die renommierte Sopranistin Beate Bilandzija-Fritsch zu gewinnen. Frau Bilandzija-Fritsch hat Gesang an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main studiert und an verschiedenen Meisterkursen u.a. bei Erika Köth teilgenommen. Sie war Ensemblemitglied am Badischen Staatstheater in Karlsruhe und an der Wiener Staatsoper. Gastspiele führten die Künstlerin u.a. an die Deutsche Oper Berlin, die Deutsche Oper am Rhein, das Opernhaus in Dortmund, die Wiener Volksoper und zu den Bayreuther Festspielen, wo sie 1996 erstmals die Freia im „Rheingold“ unter der Leitung von James Levine sang.

Beim Herbstkonzert der LYRA wird sie, begleitet teils vom Akkordeon-Ensemble und teils vom 1. Orchester, die Musical-Top-Hits „I could have danced all night“ aus „My Fair Lady“ von Frederick Loewe, „What I did for love“ aus „A chorus line“ von Marvin Hamlisch, „Denk an mich“ aus „Phantom der Oper“ von Andrew Lloyd Webber und „I feel pretty“ aus Leonard Bernsteins „West Side Story“ singen – außerdem noch „Summertime“ aus George Gershwins Negeroper „Porgy und Bess“ und Harold Arlens Komposition „Over the rainbow“, die mit Judy Garland zum Welthit wurde.

Aber auch bei den weiteren „Nur-Instrumentalstücken“ des Herbskonzerts kann man mit Fug und Recht von einer Ansammlung von Highlights sprechen. So bietet das 1. Orchester noch Jimmy Webbs „Mac Arthur Park“, “Inspirations” von Hans-Günther Kölz und „Carpenters Forever“, ein Medley von Richard Carpenter und John Bettis. Richard Carpenter und seine Schwester Karen waren in den siebziger Jahren als „Carpenters“ sehr erfolgreich, mit Eigenkompositionen wie „Yesterday once more“ oder „Top of the World“, aber vor allem mit Fremdkopostionen z.B. von John Bettis oder Burt Bacharach („Close to you“) und Coverversionen z.B. von den Beatles. Ihre „Eiskrem-Musik“, wie sie etwas abfällig von den Stones bezeichnet wurde, traf den Geschmack großer Hörerkreise in dieser Zeit.

Das Akkordeon-Emsemble spielt ein weiteres Stück aus „My Fair Lady“, nämlich „On the Street where you live“ und George Gershwins “Fascinating Rhythm”. Zeitnäher ist dann das 2. Orchester mit dem Medley „A little bit of Queen“ und dem Phil Collins Titel „You`ll be in my heart“. Das diesjährige Herbstkonzert bietet also für jeden Geschmack etwas, und zwar vom Feinsten. Das Konzert findet am Samstag, dem 25.11. um 19 Uhr in der Stadthalle Hofheim statt. Karten (für 8€, ermäßigt 6€) sind im Vorverkauf beim Zigarrenhaus Knöß in der Kurhausstraße und an der Abendkasse erhältlich.

Freitag, den 20. Oktober 2006

Höchster Kreisblatt

Birgit Heyne gibt jetzt den Ton an

Neue Akkordeonlehrerin bei der LYRA

HOFHEIM (red) - Der 1. Hofheimer Akkordeon-Verein „Lyra“ von 1893 e.V. hat eine neue Ausbilderin. Seit Anfang September unterrichtet Birgit Heyne hier den Akkordeonnachwuchs. Birgit Heyne hat an der „Berufsfachschule für Musik Oberfranken“ in Kronach eine Ausbildung in den Hauptfächern Akkordeon und Ensembleleitung/Dirigieren und dem Nebenfach Blockflöte absolviert und an-schließend an der Wiesbadener Musikakademie ein Studium zur „Staatlich geprüften Musikpädagogin“ mit dem Hauptfach Akkordeon. Sie hat an Konzerten im In- und Ausland sowie an nationalen und internationalen Wettbewerben teilgenommen. Gegenwärtig unterrichtet sie - neben der LYRA - noch beim Akkordeon-Orchester Langenhain e.V., wo sie auch das Nachwuchsorchester leitet. Beim Akkordeon-Club Sulzbach e.V. ist sie musikalische Leiterin und zuständig für den Akkordeonunterricht. Sie leitet dort das Schüler- und das Jugendensemble sowie das Orchester. Die LYRA wünscht Birgit Heyne Freude und Erfolg bei ihrer neuen Aufgabe.

Mittwoch, den 23. November 2005

Höchster Kreisblatt

Hofheims Akkordeonisten glänzend in Form

Von Jöran Harders

Hofheim. Als Überraschungsgäste waren beim Konzert des Hofheimer Akkordeon-Vereins „Lyra“ am Samstagabend die Sänger des Liederba­cher Chors „Just For Fun“ zu hören. Der Chor, dessen Auftritt im Programm nicht angekündigt war, interpretierte gemeinsam mit dem 2. Orchester des Vereins „I Will Follow Him“ aus dem Film „Sister Act“ und die Ballade „Here Is The Paradise“ von Chris de Burgh. Dirigent war Henning Schütz. Eröffnet hatte das Konzert unter dem Motto „Tänze und Träume“ das 1. Orchester unter der Leitung von Dr. Bernhard Wondrak, das ein Medley mit Melodien aus dem Musical „Cabaret“ einstudiert hatte. Mehr als 30 Akkordeonisten sind im Verein aktiv, auch der Nachwuchs präsentierte sich in der Stadthalle dem Publikum.

Die Nachwuchs-Spielgruppe hatte Musik von Hans-Günther Kölz im Repertoire: „Das alte Grammo­phon“, „Blues für meinen Onkel“ und „Discolied für Opa“ waren die Stücke überschrieben, deren Titel musikalisch für die Zuhörer „nachhörbar“ wurden, dirigiert wurde die Gruppe von der Vereinsvorsitzenden Monika Wondrak. Dass im Akkordeon-Verein „Lyra“ auch Jugendliche das mitunter zu Unrecht als altmodisch angesehene Instrument lernen, mag daran liegen, dass der Verein sich etwas einfallen lässt, um das Akkordeon auch jungen Leuten schmackhaft zu machen. „Wir bieten beispielsweise Schnupperkurse für Kinder und Jugendliche an, in denen gezeigt wird, dass das Akkordeon mehr kann, als manche ihm zutrauen“, erklärte Vorsitzende Wondrak.

Im zweiten Teil des Konzerts spielte das fünfköpfige Kammerensemble des Vereins vier Tangos und demonstrierte, welche stilistische Vielfalt unterschiedliche Komponisten diesem temperamentvollen Tanz abgewonnen haben. Jacob Gades „Jalousie“ ist ein anspruchsvoller Konzert-Tango, der trotzdem durchaus tänzerisch klingt, während der „ARTango“ von Thomas Ort und der „Cubano“ von Wolfgang Russ-Plötz mit seinen wechselnden Rhythmen reine Konzertmusik sind. Für das aufmerksame Zuhören wurde das Publikum dann noch mit einem Tango zum Mitwippen belohnt - der bekannten Melodie „Olé Guapa“ von Arie Malando.

Mit einer „Excursion To Fantasy“, so der Titel des Stücks von Jürgen Schmieder, setzte das 1. Orchester das Programm fort. Das abwechslungsreiche Werk, in dem sich ein sehnsuchtsvolles Liebesmotiv ebenso findet wie ein Marsch und ein Western-Swing, bot den Hofheimer Akkordeonisten die Gelegenheit, ihre musikalische Wandlungsfähigkeit und technische Versiertheit un­ter Beweis zu stellen. Was ihnen auch hervorragend gelang. Zu Ende ging das Konzert mit Tänzen und - abschließend noch einmal - mit Musical-Melodien. Mit Musik aus Claude Michel Schönbergs „Les Miserables“ verabschiedeten sich die Musiker von ihrem Publikum.

„Jeder, der sich für das Akkordeonspielen interessiert, kann mittwochs zwischen 19 und 22 Uhr während der Orchesterproben im Vereinshaus am Kellereiplatz vorbeischauen“, ermutigt Monika Wondrak Musikliebhaber. Aber auch Fördermitglieder seien im Ver­ein jederzeit willkommen. Wer Mitglied werden möchte oder Fragen zum Akkordeon Verein „Lyra“ hat, kann sich telefonisch unter der Nummer (06190) 1894 auch direkt mit der Vorsitzenden in Verbindung setzen.